BVG-Logo, Trebbiner Straße © BVG, Jörg Pawlitzke
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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden am Donnerstag, den 20. Februar 2025, und Freitag, den 21. Februar 2025, von einem 48-stündigen Warnstreik betroffen sein. Die Gewerkschaft Verdi hat zu diesem Streik aufgerufen, wodurch U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Busse in Berlin nicht verkehren werden. Der Streik beginnt am Donnerstag um 3:00 Uhr morgens und endet am Samstag um 3:00 Uhr morgens.

Hintergrund des Streiks

Verdi fordert für etwa 16.000 BVG-Beschäftigte eine Gehaltserhöhung von monatlich 750 Euro sowie verschiedene Zulagen. Die BVG hat zuletzt eine Gehaltserhöhung von 17,6 Prozent über vier Jahre angeboten, was von Verdi aufgrund der langen Laufzeit abgelehnt wurde. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mittwoch, den 26. Februar 2025, geplant. Verdi hat der BVG ein Ultimatum bis zum 21. März gesetzt und droht bei Nichterfüllung der Forderungen mit unbefristeten Streiks.

Betroffene und nicht betroffene Verkehrsmittel

Während des Streiks werden alle U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Busse nicht fahren. Die S-Bahn und Regionalzüge, betrieben von der Deutschen Bahn, sind nicht vom Streik betroffen und verkehren planmäßig. Auch bestimmte Buslinien, die von Fremdunternehmen im Auftrag der BVG betrieben werden, sind nicht betroffen und fahren regulär. Dazu gehören die Linien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95 und N97. Die Linien X36, 112, 124, 184, 744, 893 und N68 verkehren mit eingeschränktem Angebot. Die Fährverbindungen F10, F11 und F12 sind ebenfalls nicht betroffen und verkehren planmäßig.

Empfehlungen für Fahrgäste

Fahrgäste sollten sich auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen und alternative Transportmittel in Betracht ziehen. Es wird empfohlen, vor Fahrtantritt die aktuellen Informationen auf den Webseiten der BVG oder des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) zu prüfen. Nach Beendigung des Streiks kann es am Samstagmorgen noch zu Unregelmäßigkeiten kommen, bis der reguläre Betrieb vollständig wiederhergestellt ist.

Von jimbobb

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