
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stehen erneut vor einem Warnstreik. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten zu einem 48-stündigen Arbeitsausstand am Mittwoch, den 19. März, und Donnerstag, den 20. März 2025, aufgerufen. Der Streik beginnt mit Betriebsbeginn um 3 Uhr am Mittwoch und endet mit Betriebsbeginn um 3 Uhr am Freitag, dem 21. März.
Während des Streiks werden alle U-Bahnen und Straßenbahnen sowie die meisten Busse der BVG nicht verkehren. Fahrgäste können jedoch auf die S-Bahn Berlin, Regionalzüge der Deutschen Bahn und alternative Mobilitätsangebote wie das Sharing-Angebot Jelbi ausweichen. Linien und Angebote, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen betrieben werden, sind vom Streik nicht betroffen. Dazu zählen der BVG Muva und alle Fähren (F10, F11, F12).
Auch die Buslinien 106, 114, 118, 133, 161, 168, 175, 179, 204, 218, 234, 263, 275, 316, 318, 320, 326, 334, 349, 358, 363, 380, N12, N23, N35, N39, N53, N61, N63, N69, N84, N91, N95, N97 fahren. Die Linien 112, 124, 184, 744, 893, N68 und X36 fahren mit eingeschränktem Angebot.
Hintergrund des Streiks ist der anhaltende Tarifkonflikt zwischen der BVG und Verdi. Trotz eines neuen Angebots der BVG, das eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 13,6 Prozent bei einer verkürzten Laufzeit von 24 Monaten vorsieht, bezeichnete Verdi dieses als “völlig unzureichend”. Die Gewerkschaft fordert weiterhin für die rund 16.000 Beschäftigten monatlich 750 Euro mehr Gehalt, eine 300-Euro-Fahrdienst- und Wechselschichtzulage, eine 200-Euro-Schichtzulage sowie ein 13. Monatsgehalt als Weihnachtsbonus.
Die nächste Verhandlungsrunde zwischen der BVG und Verdi ist für Freitag, den 21. März 2025, geplant. Ob bis dahin eine Einigung erzielt werden kann, bleibt abzuwarten.